Stadtrallye . . .
Hallo?
Is there anybody out there?
In Zeiten von WhatsApp, X und Snap ist es ja höchst ungewöhnlich, zu schreiben, ohne eine Reaktion innerhalb der nächsten Sekunden oder zumindest Minuten zu erhalten.
Nun, seis drum, wir schreiben in der Hoffnung, dass da draußen Menschen gebannt unseren Abenteuern folgen.
Ob ihr es glaubt oder nicht, die Schüler und die Schülerin sind immer noch mit Begeisterung dabei, vor allem, wenn Herr Lang Schachunterricht macht. Spielen, ja, klar, aber auch mal eine fiese Taktik oder einen genialen Kniff gezeigt bekommen, da hört wirklich jeder zu. Und das ganz offline.
Handys sind täglich für eine Stunde verfügbar, Entwöhnung light mit pädagogischer Dosierung, so unsere Überzeugung. Ziel ist es, den angemessenen Umgang zu erfahren ohne in den kalten Entzug zu rutschen.
Aber zurück zum Thema: In der IGS Schach spielen, Schach lernen, Mittagessen kochen, abwaschen, heimfahren.
Nachmittags dann das obligatorische Kulturprogramm, älteste Stadt Deutschlands und so, Porta Nigra, die Kaiserthermen, alles in Form einer Stadtrallye.
Dabei hatten wir bisher eher schlechte Erfahrungen mit dieser. Sehr textlastig, seltsam formulierte Aufgaben, unter Frust abgebrochen. Aber diesmal eine neue (überarbeitete?) Version.
Dennoch: wie motivieren wir die Gruppen, bis zum Ende durchzuhalten. Alter Trick: das Siegerteam erhält einen Preis, dank unserer vorsichtigen Kalkulation (und dem stetigen Studium diverser Prospekte einschlägiger Discounter = bezahlbare 10 € pro Nase, zweiter Preis immerhin 5 €. Leicht umzusetzen im Burger King um die Ecke oder nebenan im Edeka.
Wow, wie die abgerauscht sind. Niemand brach ab, alle Stationen erfüllt (durch Fotodokumentation verifiziert, hehehe).
Langsam nähern wir uns dem Ende, das wird uns Stück für Stück bewusst. Gefühle von Trauer und Freude, noch kleine Pflänzchen, aber größer werdend.
Team chess over and out


























Kommentare
Kommentar veröffentlichen